Am 30. Juni 2026 fand im Hotel Franz in Essen die 29. Mitgliederversammlung von Rhein Ruhr Power e.V. statt.

Die Mitglieder blickten gemeinsam auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück und diskutierten die weiteren Schwerpunkte des Netzwerks. Im Mittelpunkt standen die Berichte des Vorstands, des Lenkungskreises und der drei Think Tanks CACTUS, KIWI und GABI sowie ein Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen und Projekte. Zudem wurde der Vorstand für das Geschäftsjahr 2025 entlastet und der Kassenprüfer gewählt.

Die Mitgliederversammlung zeigte einmal mehr, dass Rhein Ruhr Power von der aktiven Mitwirkung seiner Mitglieder lebt. Gerade im Jubiläumsjahr wurde deutlich, wie wichtig ein starkes Netzwerk ist, um die Herausforderungen der Energiewende gemeinsam anzugehen.

Foto: Frank Wiedemeier

Was für ein gelungener Nachmittag!

Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Wegbegleitern und Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft durften wir das 15-jährige Jubiläum von Rhein Ruhr Power feiern.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Festrednerinnen und Festredner:

  • Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen,
  • Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr,
  • Julia Jacob, 1. Bürgermeisterin der Stadt Essen,
  • Frank Umbach für seinen Impulsvortrag zur Energieversorgungssicherheit,
  • sowie den beiden Start-ups Energy System Solutions und Factor2Energy, die mit ihren Pitches eindrucksvoll gezeigt haben, dass Innovation oft mit einer mutigen Idee beginnt.

Besonders gefreut hat mich, viele Wegbegleiter der vergangenen 15 Jahre wiederzusehen – und gleichzeitig zahlreiche neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

Unsere Think Tanks, Projekte und Veranstaltungen leben vom Engagement unserer Mitglieder. Sie zeigen, dass Innovation nicht im Alleingang entsteht, sondern dort, wo Menschen ihr Wissen teilen, Ideen weiterentwickeln und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Wenn ich aus diesem Jubiläum einen Gedanken mitnehme, dann diesen:

Die nächsten 15 Jahre von Rhein Ruhr Power werden durch die Ideen seiner Mitglieder geprägt.

Denn Zukunft braucht Zusammenarbeit – und genau das bringt unser Leitsatz auf den Punkt:

„Im Netzwerk das tun, was einer allein nicht tun kann.“

Herzlichen Dank an alle, die diesen besonderen Tag mitgestaltet haben. Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Projekte, spannende Diskussionen und neue Partnerschaften.

© Fotos: Frank Wiedemeier

Spannender Austausch beim „Rhein Ruhr Power TOP THEMA“ am 05.05.2026:
Gregor Feig von energyRACK zeigte in seinem Online-Vortrag, wie die zeitgemäße Erstellung von Energiezentralen heute aussehen kann – modular, digital unterstützt und mit Fokus auf erneuerbare Energien.

Besonders interessant waren die Einblicke in:
⚡ KI-gestützte Energieprognosen und Planung
⚡ modulare und vorgefertigte Energiezentralen
⚡ Zeit- und Effizienzgewinne durch standardisierte Prozesse
⚡ Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren als Zukunftsthema

Vielen Dank an Gregor Feig für den praxisnahen Vortrag und an die 19 Teilnehmenden aus dem Netzwerk Rhein Ruhr Power für die engagierte Diskussion!

 

Grünes Ammoniak als Baustein der Industriewende

Worum geht es bei GABI

Der RRP-Think Tank GABI beschäftigt sich mit Grünem Ammoniak als Baustein der Industriewende

Grünes Ammoniak gilt als vielversprechender Energieträger der Zukunft. Als CO₂-freie chemische Plattform ermöglicht es den Aufbau einer klimaneutralen Industrie, schafft neue Speicherkapazitäten und eröffnet flexible Importwege für erneuerbare Energien.
Der RRP Think Tank vereint wissenschaftliche Expertise, technologische Innovationen und industrielle Anwendungsfelder – mit dem Ziel, Ammoniak als zentralen Baustein der Energiewende zu etablieren.

Unsere Schwerpunkte

Technologische Entwicklung fördern

  • Erforschung moderner Syntheseverfahren für grünes Ammoniak
  • Analyse von Transport- und Distributionstechnologien
  • Integration in bestehende Gasinfrastrukturen und Brennstofftechnologien
  • Bewertung sicherheitstechnischer und regulatorischer Rahmenbedingungen

Industrielle Anwendungen vorantreiben

  • Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten in Energie-, Chemie- und Stahlindustrie
  • Entwicklung und Begleitung von Pilotprojekten und Demonstrationsanlagen
  • Bewertung von Umrüstungspotenzialen und Effizienzgewinnen

Systemische Einbindung untersuchen

  • Rolle von Ammoniak in zukünftigen Energiesystemen (Speicherung, Import, Rückverstromung)
  • Verknüpfung mit nationalen und europäischen Wasserstoffstrategien
  • Betrachtung sektorübergreifender Synergien

Netzwerke aufbauen und Wissen teilen

  • Plattform für Austausch zwischen Forschung, Industrie und Politik
  • Organisation von Workshops, Roundtables und Fachveranstaltungen
  • Veröffentlichung von Studien, Leitfäden und Technologiebewertungen

Ziel des Think Tanks

Wissenschaftliche Erkenntnisse, technologische Entwicklungen und industrielle Anwendungen zusammenzuführen – und damit den Weg für eine sichere, nachhaltige und wirtschaftliche Ammoniak- und Wasserstoffwirtschaft zu ebnen.

GABI – gemeinsam die Industrie der Zukunft gestalten.

 

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Am 16. April 2026 findet die Tagung „Energiewende Industrie“ des Gas- und Wärme-Instituts Essen e.V. (GWI) statt. RRP begleitet die Veranstaltung erneut als Kooperationspartner.

Das diesjährige Leitthema „Innovationen made in Germany“ beleuchtet praxisorientierte technologische Entwicklungen und Lösungsansätze für die Transformationsprozesse der deutschen Industrie. Die Tagung bietet damit eine zentrale Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Industrie, Forschung und Politik.

RRP-Mitglieder profitieren von einer reduzierten Teilnahmegebühr von 150,00 Euro
(regulär 260,00 Euro).

Anmeldefrist: 9. April 2026

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.gwi-essen.de/gwi/infos/energiewende-industrie-2026/

 

Worum geht es bei CACTUS?

Der RRP-Think Tank CACTUS entwickelt Lösungen für Carbon Capture Transport Utilisation / Storage (CCU/S)

Durch das gemeinsame Engagement der Mitglieder des Rhein Ruhr Power e.V. werden Innovationskraft und praktische Umsetzung entlang der gesamten CCU/S-Wertschöpfungskette gestärkt

Unsere Leitsätze

– unvermeidbare Nettoemissionen einfangen
– Negativemissionen etablieren

Themenfelder

Carbon Capture:

– CO2-Separation, CO2-Reinigung, Verdichtung
– multimodaler Transport

CO2-Nutzung:

– Umwandlung in Chemikalien, Materialien, Kraftstoffe
– Katalytische Prozesse & Konversionssysteme

Gemeinsames Projekt mit HydrOB – Climate Technologies Oberhausen.

Planung & Etablierung von Wertschöpfungsketten für CCUS in NRW | Ruhrgebiet

Ziele

  • Partnernetzwerk entlang der CCU/S-Kette
  • Entwicklung & Demonstration technischer Systeme
  • Aufbau von Know-how, Technologien & Dienstleistungen
  • Geschäftsmodelle, Bildung & Weiterbildung
  • Kommunikation in Wirtschaft, Politik & Gesellschaft

Studieninhalte

  • Analyse aktueller Aktivitäten
  • Technische & wirtschaftliche Potenziale einer CO₂-Wirtschaft
  • CO₂-Quellen, Bedarfe & geplante Infrastrukturen
  • Elemente einer CCUS-Modellregion
  • Relevante Partner & Branchen
  • SWOT-Analyse & Handlungsempfehlungen
  • Aufzeigen technisch/wirtschaftlicher Potenziale einer zukünftigen Kohlenstoffwirtschaft
CACTUS – Gemeinsam die Kohlenstoffkreislaufwirtschaft der Zukunft gestalten.

 

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Worum geht es bei KIWI?

Der RRP-Think Tank KIWI steht für eine Klimaneutrale Innovative Wärme-Infrastruktur – einen zentralen Hebel für erfolgreichen Klimaschutz in der Rhein-Ruhr-Region.

Hier arbeiten Mitglieder des Rhein Ruhr Power e.V. gemeinsam daran, Wissen zu teilen, Projekte anzustoßen und Innovationen für die Wärmewende zu entwickeln.

Unsere Leitsätze

Die Mitglieder des Think Tanks haben sich auf folgende Ziele und Grundsätze verständigt:

Existierende Wärmenetze im Rhein-Ruhr-Raum bieten gute Ansatzpunkte.
Abwärme-Potenziale der Industrie erschließen.
Kommunale Wärmeplanungen einbinden.
Zusammenwachsen von Nah- & Fernwärme ermöglichen.
Temperaturen in den Netzen optimieren, um erneuerbare Energien und Abwärme einzubinden.
✓ Einfluss von mehr Großwärmepumpen auf das Stromnetz betrachten.
✓ Optionen weiterer Wärmequellen in die Planung einschließen.
Industrielle Wärmeversorgung mit Fernwärme verstärken.
✓ Potentiale für Kältenetze und Niedertemperaturnetze erschließen.

Politische und regulatorische Entwicklungen werden aufmerksam beobachtet – ohne sie zu beeinflussen oder zu bewerten. Wissen steht im Mittelpunkt.

Wer ist KIWI?

Der Think Tank setzt sich aus Mitgliedern des Rhein Ruhr Power e.V. zusammen. Ergänzend werden regelmäßig Gäste aus Wissenschaft, Industrie und Kommunen von den Mitgliedern eingeladen.

Aktuelle KIWI-Mitglieder: Torsten Buddenberg (MHI-EMEA | Leitung) | Dariush Hourfar (KWS) | Klaus Görner (Rhein Ruhr Power e.V.) | Carsten Kolligs (Evonik) | Stefan Liesner  / Christian Grotholt (2G Energy) | Franz-Wilhelm Iven (Consultant) | Thomas Polklas (Everllence) | Michael Schuknecht (TÜV Nord) | Udo Sommer (Iqony) | Frank Thiemler (Consultant) | Margit Thomeczek (GWI Essen e.V.)

Gemeinsam gestalten wir die Wärme-Infrastruktur von morgen.

 

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Die Sitzung findet am 4. Februar 2026 auf Einladung von  Mitsubishi Heavy Industries EMEA Ltd. in Düsseldorf statt.

Die KIWI-Sitzung knüpft an die Online-Veranstaltung vom  4. November 2025 an.
Sie beschäftigt sich mit den Fragestellungen „Was ist eine iKWK-Anlage und welche technischen und gesetzlichen Randbedingungen sind für unterschiedliche Anlagengrößen relevant?“; „Was ist mit Netzstützung gemeint?“ und „Wie können iKWK-Anlagen zur Netzstützung beitragen?“

Die Teams-Sitzung findet am 8. Dezember 2025, 15:30 – 17:00, statt.

Teilnahmeinteressierte melden sich bei info@rhein-ruhr-power.net

 

 

Rhein Ruhr Power freut sich, die enshift (Germany) GmbH als neues Mitglied im Netzwerk begrüßen zu dürfen.

Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen ist Teil der internationalen enshift-Gruppe und entwickelt innovative Lösungen zur Dekarbonisierung von Immobilien und Industrie.

Durch die intelligente Verbindung von erneuerbaren Energien und digitalen Steuerungssystemen unterstützt enshift Unternehmen und Kommunen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung.

Mit der Mitgliedschaft bei Rhein Ruhr Power möchte das Unternehmen den regionalen Austausch stärken und gemeinsam an praxisnahen Strategien für die Energiewende arbeiten.

Wir freuen uns auf den Austausch und gemeinsame Projekte rund um die Energiewende in der Rhein-Ruhr-Region, Deutschland und die Welt.