21. Oktober 2026
am Gas- und Wärme-Institut Essen e. V.

Der Ausbau von Rechenzentren zählt zu den zentralen Herausforderungen der Digitalisierung – und stellt zugleich neue Anforderungen an Energieversorgung, Versorgungssicherheit und Wärmewende.

Welche Rolle kann die Kraft-Wärme-Kopplung dabei spielen? Wie lassen sich Strombedarf und Abwärmenutzung intelligent miteinander verbinden? Welche technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind dafür erforderlich?

Diesen Fragen widmet sich das 3. Fachforum Kraft-Wärme-Kopplung, veranstaltet vom Rhein Ruhr Power e. V. in Kooperation mit dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. (B.KWK) und dem Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI).

Freuen Sie sich auf Fachvorträge aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, Praxisbeispiele sowie den Austausch mit Expertinnen und Experten.

Das Programm folgt in Kürze.

Zur Anmeldung: https://www.gwi-essen.de/gwi/infos/3-fachforum-kraft-waerme-kopplung/

150,00 €  Regulärer Teilnahmebetrag
100,00 €  Behörden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen
100,00 €  Mitglieder des RRP, B.KWK, GWI und dem KWK-Marktführer

Zielgruppen:

Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte aus Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerken und Netzbetreibern, Rechenzentrumsbetreiber und Projektentwickler, Kommunen, Kreise, Wirtschaftsförderungen, Unternehmen der Energie- und Wärmewirtschaft, Anlagenhersteller, Ingenieur- und Planungsbüros, wissenschaftliche Einrichtungen, Behörden und Verbände sowie alle Interessierten, die die Energieversorgung und Wärmewende im Kontext von Rechenzentren aktiv mitgestalten möchten.

Was für ein gelungener Nachmittag!

Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Wegbegleitern und Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft durften wir das 15-jährige Jubiläum von Rhein Ruhr Power feiern.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Festrednerinnen und Festredner:

  • Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen,
  • Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr,
  • Julia Jacob, 1. Bürgermeisterin der Stadt Essen,
  • Frank Umbach für seinen Impulsvortrag zur Energieversorgungssicherheit,
  • sowie den beiden Start-ups Energy System Solutions und Factor2Energy, die mit ihren Pitches eindrucksvoll gezeigt haben, dass Innovation oft mit einer mutigen Idee beginnt.

Besonders gefreut hat mich, viele Wegbegleiter der vergangenen 15 Jahre wiederzusehen – und gleichzeitig zahlreiche neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

Unsere Think Tanks, Projekte und Veranstaltungen leben vom Engagement unserer Mitglieder. Sie zeigen, dass Innovation nicht im Alleingang entsteht, sondern dort, wo Menschen ihr Wissen teilen, Ideen weiterentwickeln und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Wenn ich aus diesem Jubiläum einen Gedanken mitnehme, dann diesen:

Die nächsten 15 Jahre von Rhein Ruhr Power werden durch die Ideen seiner Mitglieder geprägt.

Denn Zukunft braucht Zusammenarbeit – und genau das bringt unser Leitsatz auf den Punkt:

„Im Netzwerk das tun, was einer allein nicht tun kann.“

Herzlichen Dank an alle, die diesen besonderen Tag mitgestaltet haben. Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Projekte, spannende Diskussionen und neue Partnerschaften.

© Fotos: Frank Wiedemeier

Im Rahmen des 2. RRP-Kamingesprächs am 11. Juni 2026 begrüßte Professor Görner Herrn Dr. Jens Reichel als Gast. Dr. Reichel war viele Jahre im Management von thyssenkrupp Steel tätig und verantwortete dort unter anderem die Transformation hin zu einer grünen Stahlproduktion.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Thema „H₂ für die Industriewende: Quo vadis?“. Dr. Reichel machte deutlich, dass Wasserstoff weiterhin eine wichtige Rolle für das Gelingen der Energiewende spielt. Gleichzeitig müsse sein Einsatz stets im Zusammenspiel mit anderen Technologien – insbesondere der Elektrifizierung – und damit im Gesamtsystem betrachtet werden.

Auch wenn die aktuelle wirtschaftliche Lage das Thema Wasserstoff zeitweise in den Hintergrund rücken lässt, bleibt es aus Sicht des Stahlfachmanns ein zentraler Baustein für die Transformation energieintensiver Industrien.

Vielen Dank an Dr. Jens Reichel für die spannenden Einblicke und die anregende Diskussion über die Zukunft von Wasserstoff in der Industrie.

Die Industriewende gehört zu den zentralen Zukunftsfragen unseres Wirtschaftsstandorts. Der Wasserstoff als klimaneutraler Energieträger wird hierbei einen wichtigen Beitrag leisten müssen. Sein Markthochlauf rückt aber durch die wirtschaftliche Flaute zunehmend aus dem direkten Fokus. Welche Auswirkungen hat dies auf die Industriewende?

Im Rahmen des 2. RRP-Kamingesprächs laden wir die Mitglieder des Rhein Ruhr Power e.V. herzlich ein, gemeinsam mit Dr. Jens Reichel (Brainfleet Management GmbH, ehemals thyssenkrupp Steel) aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen aus erster Hand zu diskutieren.

Prof. Dr. Klaus Görner (RRP) führt durch den Abend und diskutiert mit seinem Gast über den Stand der Industriewende sowie über konkrete Lösungsansätze. Die Veranstaltung lebt vom Dialog – Ihre Fragen und Perspektiven sind ausdrücklich willkommen.

Freuen Sie sich auf einen persönlichen Austausch in ausgewählter Runde und angenehmer Atmosphäre. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Das Kamingespräch findet statt

Datum: 11. Juni 2026
Uhrzeit: 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Ort: GWI Essen e.V., Hafenstr. 101, 45356 Essen

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei diesem besonderen Abend begrüßen zu dürfen.

Bitte melden Sie sich bis zum 31.05.2026 an.

Wir freuen uns, die Resalta Deutschland GmbH als neues Mitglied bei Rhein Ruhr Power begrüßen zu dürfen.

Resalta steht für innovative Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Dekarbonisierung von Industrie- und Gebäudestandorten.

Mit ihrer internationalen Erfahrung bringt Resalta wertvolle Impulse für den Austausch zu nachhaltigen Energielösungen in unserem Netzwerk.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und spannende Projekte!

Welche Rolle können Kraft-Wärme-Kopplungs- (KWK) und innovative KWK-Anlagen (iKWK) künftig für die Versorgungssicherheit in einem zunehmend erneuerbaren Stromsystem spielen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines KIWI-Workshops am 11. März 2026 bei der 2G Energy AG in Heek.

Austausch zu technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen

Vertreterinnen und Vertreter aus Energiebranche, Verbänden und Wissenschaft diskutierten im Rahmen des Workshops „iKWK als Ergänzung oder Ersatz für KWSG-Kraftwerke“ aktuelle technische, regulatorische und systemische Fragestellungen. Impulsvorträge beleuchteten unter anderem die technischen Anforderungen an Back-up-Kapazitäten im Stromsystem, Möglichkeiten der Netzintegration sowie regulatorische Rahmenbedingungen im Kontext von KWKG und KWSG.

Der Workshop fand im Rahmen von KIWI – Klimaneutrale Innovative Wärme-Infrastruktur, einem Think Tank von Rhein Ruhr Power e. V., statt. KIWI fördert den Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Verbänden zu zentralen Fragen der zukünftigen Energie- und Wärmeinfrastruktur.

Diskussion zu Systemdienstleistungen und Resilienz

Im anschließenden World-Café-Format wurden zentrale Fragestellungen in Arbeitsgruppen vertieft diskutiert. Dabei ging es insbesondere um die Potenziale von KWK- und iKWK-Anlagen zur Bereitstellung von Systemdienstleistungen, um rechtliche Herausforderungen im aktuellen Förderrahmen sowie um Anforderungen an resiliente Sicherungskapazitäten im zukünftigen Energiesystem.

Plattform für den Dialog zwischen Praxis und Forschung

Der Workshop bot eine Plattform für einen intensiven fachlichen Austausch zwischen Industrie, Verbänden und Wissenschaft und unterstrich die Bedeutung des Dialogs zur Weiterentwicklung tragfähiger Lösungen für ein stabiles und klimaneutrales Energiesystem.

Rhein Ruhr Power e. V. dankt der 2G Energy AG für die Gastfreundschaft und Dr. Torsten Buddenberg (Leiter von KIWI) für die Organisation sowie allen Referierenden und Teilnehmenden für die engagierten Diskussionen.

Wasserstoff, Ammoniak, Wärmeinfrastruktur, CO2 und viele weitere Themen der Energiewende standen im Mittelpunkt spannender Gespräche an unserem Stand.

Mit unseren Think Tanks GABI, KIWI und CACTUS ist RRP strategisch stark aufgestellt – und entwickelt diese Plattformen kontinuierlich weiter, um die Transformation aktiv mitzugestalten.

🔹 GABI – Grünes Ammoniak als Baustein der Industriewende

🔹 KIWI – Klimaneutrale Innovative Wärme-Infrastruktur

🔹 CACTUS – Carbon Capture, Transport, Utilisation and Storage

Wir freuen uns auf´s nächste Jahr!

Ein herzliches Dankeschön an HyMR für den starken Gemeinschaftsstand und den perfekten Rahmen für einen intensiven fachlichen Austausch in professionell organisierter Atmosphäre

 

©BMR/Volker Wiciok und RRP

Am 16. April 2026 findet die Tagung „Energiewende Industrie“ des Gas- und Wärme-Instituts Essen e.V. (GWI) statt. RRP begleitet die Veranstaltung erneut als Kooperationspartner.

Das diesjährige Leitthema „Innovationen made in Germany“ beleuchtet praxisorientierte technologische Entwicklungen und Lösungsansätze für die Transformationsprozesse der deutschen Industrie. Die Tagung bietet damit eine zentrale Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Industrie, Forschung und Politik.

RRP-Mitglieder profitieren von einer reduzierten Teilnahmegebühr von 150,00 Euro
(regulär 260,00 Euro).

Anmeldefrist: 9. April 2026

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.gwi-essen.de/gwi/infos/energiewende-industrie-2026/

 

Die Sitzung findet am 4. Februar 2026 auf Einladung von  Mitsubishi Heavy Industries EMEA Ltd. in Düsseldorf statt.

Konzepte zur Defossilisierung der Energieversorgung eines Standortes der chemischen Industrie
Stefano Giuliano, DLR-Institut für Solarforschung

am 20. November 2025
16:30 – 18:00 Uhr
Online über Teams (nur für Mitglieder)

Der Vortrag fasst die Ergebnisse einer Studie zusammen, welche Herausforderungen, Anforderungen und möglichen Lösungswege zur Defossilisierung der Energieversorgung eines Standortes der chemischen Industrie vorhanden sind.

Produktionsprozesse in der chemischen Industrie haben einen hohen Bedarf an Energie. Zurzeit wird diese Energie vor allem durch fossile Brennstoffe bereitgestellt. Die Defossilisierung kann hier durch Elektrifizierung mit grünem Strom, Umstellung auf grüne Brennstoffe oder Solarthermie realisiert werden. Um die Vielzahl an möglichen Energieversorgungskonzepten systematisch untersuchen zu können, wurde eine techno-ökonomische Analyse an einem realen Chemiestandort innerhalb eines Forschungsprojektes durchgeführt. Die übergeordneten Ziele für die Energieversorgung waren CO2-Neutralität, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und eine hohe Planungssicherheit für die Zukunft (Resilienz).

In unserer Studie haben wir festgestellt, dass Hybridsysteme in Verbindung mit thermischen Energiespeichern, die sowohl grünen Brennstoff als auch grünen Strom im optimalen Verhältnis und zur optimalen Zeit zur Bereitstellung von Strom und Wärme verwenden, die niedrigsten Energieerzeugungskosten aufweisen und optimal resilient gegenüber zukünftigen Marktveränderungen sind.