Workshop am 17. November 2026 am Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI)

Ammoniak gewinnt als Energieträger und Wasserstoffderivat zunehmend an Bedeutung. Internationale Lieferketten und Importstrategien spielen dabei ebenso eine Rolle wie Umwelt- und Sicherheitsfragen sowie neue Technologien und konkrete Anwendungen in Industrie und Energiewirtschaft.

Der Workshop „Ammoniak – mehr als ein Molekül“ am 17. November 2026 in Essen beleuchtet aktuelle Entwicklungen entlang der Ammoniak-Wertschöpfungskette und bringt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie zusammen.

Rhein Ruhr Power e. V. unterstützt die Veranstaltung als Kooperationspartner.

Weitere Informationen, das aktuelle Programm und die Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite des GWI:

Ammoniak – mehr als ein Molekül | GWI Essen

21. Oktober 2026
am Gas- und Wärme-Institut Essen e. V.

Der Ausbau von Rechenzentren zählt zu den zentralen Herausforderungen der Digitalisierung – und stellt zugleich neue Anforderungen an Energieversorgung, Versorgungssicherheit und Wärmewende.

Welche Rolle kann die Kraft-Wärme-Kopplung dabei spielen? Wie lassen sich Strombedarf und Abwärmenutzung intelligent miteinander verbinden? Welche technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind dafür erforderlich?

Diesen Fragen widmet sich das 3. Fachforum Kraft-Wärme-Kopplung, veranstaltet vom Rhein Ruhr Power e. V. in Kooperation mit dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. (B.KWK) und dem Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI).

Freuen Sie sich auf Fachvorträge aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, Praxisbeispiele sowie den Austausch mit Expertinnen und Experten.

Zum Programm

Zur Anmeldung: https://www.gwi-essen.de/gwi/infos/3-fachforum-kraft-waerme-kopplung/

150,00 €  Regulärer Teilnahmebetrag
100,00 €  Behörden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen
100,00 €  Mitglieder des RRP, B.KWK, GWI und dem KWK-Marktführer

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Was für ein gelungener Nachmittag!

Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Wegbegleitern und Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft durften wir das 15-jährige Jubiläum von Rhein Ruhr Power feiern.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Festrednerinnen und Festredner:

  • Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen,
  • Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr,
  • Julia Jacob, 1. Bürgermeisterin der Stadt Essen,
  • Frank Umbach für seinen Impulsvortrag zur Energieversorgungssicherheit,
  • sowie den beiden Start-ups Energy System Solutions und Factor2Energy, die mit ihren Pitches eindrucksvoll gezeigt haben, dass Innovation oft mit einer mutigen Idee beginnt.

Besonders gefreut hat mich, viele Wegbegleiter der vergangenen 15 Jahre wiederzusehen – und gleichzeitig zahlreiche neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

Unsere Think Tanks, Projekte und Veranstaltungen leben vom Engagement unserer Mitglieder. Sie zeigen, dass Innovation nicht im Alleingang entsteht, sondern dort, wo Menschen ihr Wissen teilen, Ideen weiterentwickeln und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Wenn ich aus diesem Jubiläum einen Gedanken mitnehme, dann diesen:

Die nächsten 15 Jahre von Rhein Ruhr Power werden durch die Ideen seiner Mitglieder geprägt.

Denn Zukunft braucht Zusammenarbeit – und genau das bringt unser Leitsatz auf den Punkt:

„Im Netzwerk das tun, was einer allein nicht tun kann.“

Herzlichen Dank an alle, die diesen besonderen Tag mitgestaltet haben. Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Projekte, spannende Diskussionen und neue Partnerschaften.

© Fotos: Frank Wiedemeier

Im Rahmen des 2. RRP-Kamingesprächs am 11. Juni 2026 begrüßte Professor Görner Herrn Dr. Jens Reichel als Gast. Dr. Reichel war viele Jahre im Management von thyssenkrupp Steel tätig und verantwortete dort unter anderem die Transformation hin zu einer grünen Stahlproduktion.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Thema „H₂ für die Industriewende: Quo vadis?“. Dr. Reichel machte deutlich, dass Wasserstoff weiterhin eine wichtige Rolle für das Gelingen der Energiewende spielt. Gleichzeitig müsse sein Einsatz stets im Zusammenspiel mit anderen Technologien – insbesondere der Elektrifizierung – und damit im Gesamtsystem betrachtet werden.

Auch wenn die aktuelle wirtschaftliche Lage das Thema Wasserstoff zeitweise in den Hintergrund rücken lässt, bleibt es aus Sicht des Stahlfachmanns ein zentraler Baustein für die Transformation energieintensiver Industrien.

Vielen Dank an Dr. Jens Reichel für die spannenden Einblicke und die anregende Diskussion über die Zukunft von Wasserstoff in der Industrie.