Die Energiewende mitgestalten – das ist das Motto des Vereins, der mit seinen Projekten die Energieversorgung der Zukunft im Blick hat.

Der Verein Rhein Ruhr Power hat am 25. Mai 2016 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in die Handwerkskammer zu Düsseldorf eingeladen, um auf 5 erfolgreiche Jahre gemeinsamer Projektarbeit zurückzuschauen und einen gemeinsamen Blick in die Zukunft zu werfen. Die Grußworte zu diesem Jubiläum werden von NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Dr. Georg Menzen vom Bundeswirtschaftsministerium gesprochen.

Seit 2011 ist der Verein Rhein Ruhr Power (RRP) unterwegs, um für eine Energieversorgung der Zukunft zu werben und damit die Energiewende mitzugestalten. In Verbundprojekten leisten die Mitglieder von RRP gemeinsam die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zur Konzeptionierung, Entwicklung und dem anschließenden Bau des Kraftwerks der Zukunft. Die technischen Projekte werden vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Der Verein selbst erhält große Unterstützung vom Wissenschaftsministerium NRW.

„Unternehmen der Industrie arbeiten im Verein mit Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen Hand in Hand“, so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Margit Thomeczek, die Netzwerkmanagerin bei der EnergieAgentur.NRW ist. „Mit dem Kraftwerk der Zukunft“, so Frau Thomeczek weiter, „hat sich der RRP das Ziel gesetzt, ein Produkt zu entwickeln, das mit den Kerneigenschaften Flexibilität, Effizienz und Umweltverträglichkeit ein wichtiger Partner der Erneuerbaren Energien und somit unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende ist.“

Den ersten wichtigen Baustein leistete das gerade abgeschlossene Verbundprojekt „Partner-Dampfkraftwerk“, das die bedarfsgerechte Integration von Strom aus fluktuierenden Energiequellen deutlich verbessern will. In diesem für die Energiewende wichtigen Forschungsvorhaben wurden neue technische Konzepte entwickelt, die Bestandskraftwerke so ertüchtigen, dass die schwankende Stromeinspeisung aus Wind- oder Photovoltaikanlagen sicher ausgeregelt werden kann und damit die Netzstabilität gefestigt wird.

Ein weiteren Beitrag leistet das Verbundprojekt „High Performance Molten Salt Tower Receiver System (HPMS), das von RRP-Mitgliedern bearbeitet wird. Das Vorhaben zielt auf die weitere Kostenreduktion bei Solarturmkraftwerken ab, um wettbewerbsfähiger zu werden. „Konventionelle Kraftwerke und Solarthermische Turmkraftwerke haben viel gemeinsam“, erläutert Professor Klaus Görner von der Universität Duisburg-Essen und Vorstandsmitglied bei Rhein Ruhr Power, „sie unterscheiden sich im Wesentlichen nur im Brennstoff – die Technik ist zu 70% die gleiche.“

Der Rhein Ruhr Power e.V. bündelt Unternehmen der deutschen Energie- und Kraftwerkstechnik und unterstützt sie in ihrer Neuausrichtung für die Energieversorgung der Zukunft. Synergieeffekte zwischen konventionellen und solarthermischen Kraftwerken werden hier bewusst genutzt. Rhein Ruhr Power hat derzeit 38 Mitglieder entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Kraftwerksbetreiber, Kraftwerksbauer, Komponentenhersteller, Verbände, Forschungseinrichtungen und Dienstleister. Mit Industrieunternehmen sind auch Anwender Mitglieder bei Rhein Ruhr Power und somit Garanten für die Umsetzung der Projektergebnisse.

Kontakt: Melanie Maibach, Rhein Ruhr Power e.V., Roßstraße 92, 40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 866 42 282, maibach@rhein-ruhr-power.net, www.rhein-ruhr-power.net

 

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De autorin amylou ghostwriter gesucht stellt sich vor meine leidenschaft zu schreiben entstand aus dem wunsch heraus mein wissen mit anderen zu teilen