KIWI-Workshop: Welche Rolle kann KWK künftig für Versorgungssicherheit spielen?“
Welche Rolle können Kraft-Wärme-Kopplungs- (KWK) und innovative KWK-Anlagen (iKWK) künftig für die Versorgungssicherheit in einem zunehmend erneuerbaren Stromsystem spielen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines KIWI-Workshops am 11. März 2026 bei der 2G Energy AG in Heek.
Austausch zu technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen
Vertreterinnen und Vertreter aus Energiebranche, Verbänden und Wissenschaft diskutierten im Rahmen des Workshops „iKWK als Ergänzung oder Ersatz für KWSG-Kraftwerke“ aktuelle technische, regulatorische und systemische Fragestellungen. Impulsvorträge beleuchteten unter anderem die technischen Anforderungen an Back-up-Kapazitäten im Stromsystem, Möglichkeiten der Netzintegration sowie regulatorische Rahmenbedingungen im Kontext von KWKG und KWSG.
Der Workshop fand im Rahmen von KIWI – Klimaneutrale Innovative Wärme-Infrastruktur, einem Think Tank von Rhein Ruhr Power e. V., statt. KIWI fördert den Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Verbänden zu zentralen Fragen der zukünftigen Energie- und Wärmeinfrastruktur.
Diskussion zu Systemdienstleistungen und Resilienz
Im anschließenden World-Café-Format wurden zentrale Fragestellungen in Arbeitsgruppen vertieft diskutiert. Dabei ging es insbesondere um die Potenziale von KWK- und iKWK-Anlagen zur Bereitstellung von Systemdienstleistungen, um rechtliche Herausforderungen im aktuellen Förderrahmen sowie um Anforderungen an resiliente Sicherungskapazitäten im zukünftigen Energiesystem.
Plattform für den Dialog zwischen Praxis und Forschung
Der Workshop bot eine Plattform für einen intensiven fachlichen Austausch zwischen Industrie, Verbänden und Wissenschaft und unterstrich die Bedeutung des Dialogs zur Weiterentwicklung tragfähiger Lösungen für ein stabiles und klimaneutrales Energiesystem.
Rhein Ruhr Power e. V. dankt der 2G Energy AG für die Gastfreundschaft und Dr. Torsten Buddenberg (Leiter von KIWI) für die Organisation sowie allen Referierenden und Teilnehmenden für die engagierten Diskussionen.

